{Review} Die Alternative zum klassischen Nagellackentferner: Nailfix & Chill

#nagelpflege, #review, #tipps
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert

{WERBUNG*} Achtung: REMOVEOLUTION! So kündigt The Sign Tribe, eine Marke von Cosnova, das neue Produkt an. Nailfix & Chill* heißt es und soll das Ablackieren von Nagellack revolutionieren. Denn Nailfix & Chill ist kein herkömmlicher flüssiger Nagellackentferner – es ist eine Creme. Das Produkt wurde mir zum Testen zugeschickt und nun bin ich mal dazu gekommen, es auszuprobieren. Die Creme ist ab August im (Online-)Handel bei Zalando Beauty für knapp 15 Euro erhältlich und hat jetzt schon mit dem Cosmoprof Awards 2018 einen Preis abgeräumt. Also, das treibt die Erwartungen natürlich in die Höhe.
 
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
 

Nailfix & Chill* – Was ist das für eine Creme?!

 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Eine Creme zum Ablackieren. Aha. Klingt ja spannend. Und auch die Verpackung war mehr als auswändig gestaltet. In einem DVD-ähnlichem Köcher befand sich wiederum eine Schachtel, die man aufreißen musste – und darin auf weichem Schaumstoff gebettet lag sie da: Die Nailfix & Chill Creme. REMOVEOLUTION kündigte die Verpackung an. Ich war mehr als gespannt.
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Da ist sie also. Als erstes fiel mir der Duft auf. Dezent, etwas blumig, aber keinesfalls aufdringlich. Und erst recht roch ich nicht den typischen Geruch von Nagellackentferner. Schon mal gut.
 
Was die Creme neben angenehmen Duft noch verspricht: Pflege. Ablackieren und Pflegen gleichzeitig. Hört sich nach einem Paradoxon an. In der Creme sind jedoch Pflegeöle enthalten (Macadamia, Mandel, Argan, Sesam), die während und nach dem Ablackieren eine weiche gepflegte Haut zurücklassen sollen.
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
 

Mein Selbstversuch

 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Die Anwendung ist einfach: Creme auf den Nagel auftragen, eine Minute wirken lassen und dann mit einem Wattepad den Lack entfernen. Fertig. Gesagt, getan.
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Da man die Creme nicht so leicht dosieren kann, habe ich versucht, die kleinstmögliche Menge aufzutragen – und doch ist der ganze Nagel bedeckt. Schnell hat man jedoch zu viel Creme erwischt, die man dann auf die anderen Nägel verteilen muss.
 
Und so wartete ich genau eine Minute, die ich dafür nutzte, diese Bilder zu machen. Was das übrigens für ein Lack ist, verrate ich euch ein anderes Mal 😉 Ich trage eine Schicht Basecoat, zwei Schichten Lack und eine Schicht HK Girl Topcoat.
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
 

Das erste Ergebnis

 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Zum Abwischen der Creme habe ich meine geliebten Zeletten verwendet, da sie nicht fusseln. Bei Watterpads bekomme ich immer die Krise.
 
Nach der besagten Minute wischte ich also was das Zeug hielt. Und tatsächlich löste sich der Lack. Aber leider nicht ganz, den ein Teil der Farbe blieb am Nagel haften, wie ihr auf dem Bild unten sehen könnt.
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
 

Und noch mal…

 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
Also habe ich das Ganze noch mal eingecremt und diesmal ZWEI Minuten gewartet. Da der Topcoat schon durch das erste Mal entfernt wurde, ging es hier in einem Rutsch ab. Bravo!
 
Was mir nicht so gefallen hat: Die Creme mit ihren vielen Pflegeölen fühlt sich danach irgendwie klebrig an. Wie nach einer riesigen Portion Zuckerwatte. Ich habe das nicht lange ausgehalten und mir direkt die Hände gewaschen. Das war irgendwie nicht so meins. Schade.
 
Auf der rechten Hand habe ich das auch ausprobiert, hier habe ich noch länger gewartet. Aber ich hatte das Gefühl, dass die Creme etwas trocknet und dann nicht mehr so gut funktioniert. Also – länger warten bringt es dann auch nicht so recht.
 
Erfahrung Nailfix & Chill Nagellackentferner Creme – Sign Tribe – Test by frischlackiert
 
 

Mein Fazit zur Nagellack-Entferner-Creme

 
Die Idee: Mega! Ich denke, dass das Produkt durchaus Potenzial hat. Für 15 Euro ist es recht teuer – und ich weiß nicht, wie viele Anwendungen man damit schafft.
 
Für wen ist die Creme auf jeden Fall geeignet?! Für Leute, die A) den Geruch von Nagellackentferner nicht mögen (oder Stress mit dem Partner haben, weil der es nicht mag) – oder B) für Leute, die sich nicht so oft die Nägel lackieren und das Produkt dadurch länger hält – oder C) für Leute, die unterwegs ablackieren wollen und Angst haben, das der Entferner im Koffer oder in der Tasche auslaufen könnte.
 
Ich finde sie für meine persönlichen Zwecke leider etwas zu teuer. Aber vielleicht kommt so ein ähnliches Produkt ja mal in den Drogerie-Handel. Die Idee, gleichzeitig zum Ablackieren auch zu pflegen, finde ich großartig, jedoch mochte ich das klebrige Gefühl auf der Haut nicht so. Ich bin also zwiegespalten und vor allem gespannt, was da bei The Sign Tribe noch so alles in der Ideen-Kiste schlummert.
 
(P.S.: Auf der Webseite von The Sign Tribe wird das Produkt übrigens “Remove and Chill” genannt. Die Vermutung liegt nahe, dass sich der bekannte Serien-Streaming-Dienst da etwas quer gestellt hat 😉 )
 

Was sagt ihr zur Creme?! Yay oder Nay?!

 
 
 
 
(*Werbung – kostenlose Produktzusendung / Gratisprodukt)
 
 

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10 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Steffi,
    vielen Dank fürs Testen!
    Ich hatte die Ankündigung für das Produkt schon mitbekommen und war total gespannt drauf. Die Idee ist wirklich super, aber das Ergebnis Deines Versuches hat mich jetzt nicht so überzeugt, um soviel Geld dafür auszugeben.
    Du hast recht, vielleicht sollte man warten, bis Cosnova das Ganze in die Drogerie bringt.
    Interessieren würde mich auf jeden Fall noch, wie sich die Creme bei Glitzerpartikeln macht …
    Liebe Grüße, Kim

    Antworten
    • frischlackiert
      25. Juli 2018 10:35

      Hey Kim, ich danke dir! Ich wurde schon öfter auf das Glitzer-Testen angesprochen – das mache ich auf jeden Fall noch 🙂

  • Von cosnova? O.o Das wusste ich gar nicht. Also die Idee fand ich ja schon sehr cool als ich das erste mal davon gehört habe. Auch für unterwegs echt brilliant.
    Aber – ne! – 15 Euro? Niemals. Das ist ja mehr als ein kostbarer Indieholoschatz. Viel zu teuer meiner Meinung.

    Antworten
    • frischlackiert
      25. Juli 2018 10:37

      Jaaaa, es ist recht teuer. Und ich weiß leider auch nicht, wie oft man damit Nägel ablackieren kann. Ich würde es mit vermutlich selbst auch nicht kaufen, weil ich einfach einen zu hohen Bedarf hätte. Für Leute, die weniger Oft lackieren, ist es sicher etwas. Gibt ja auch Nagellackentferner, die 10 Euro kosten. Na ja. Ich teste es auf jeden Fall noch mal mit Glitter Lack, vielleicht zeigt das Produkt da noch seine Stärke, wer weiß?!

  • Guten Morgen.

    Die Idee ist ja echt gut. Aber 15 € ist schon eine Stange Geld. Da bleibe ich auch lieber bei den herkömmlichen Methoden.

    Und auf Reisen nehme ich immer die Nagellackentfernerpads mit. Da kann dann auch nichts auslaufen. 🙂

    Lieben Gruß

    Melli

    Antworten
    • frischlackiert
      25. Juli 2018 10:38

      Diese Pads habe ich auch schon mal probiert (von Rossmann), aber meine haben leider so gar nicht funktioniert. Daher verzichte ich auf Reisen generell auf Lack. Dann hat man auch kein Problem 😉

  • Also, dieses “Entfernen und Pflegen”-Paradoxon hat ebelin ja auch schon in die dms gebracht, da gibt es einen acetonfreien “Intensive Care”-Nagellackentferner, der auch schon pflegende Öle enthält. Der Entferner taugt aber leider gar nix, da muss man – trotz Einwirkzeit – ordentlich schrubben und reibt sich da dann dunkle Lacke erst recht in die Nagelhaut. Und die “Pflege” hinterlässt auch ein klebriges Gefühl und wenn man nicht aufpasst, und fasst zB das Handy an, dann lösen Entferner und Öle die Handyhülle an. Das Ding ist auch ein richtiger Griff ins Klo.
    Außerdem widerstrebt es sich mir irgendwie, ein “Pflege”produkt direkt nach dem Ablackieren auf dem Nagel zu lassen, denn die Entfernerinhaltsstoffe sind ja dennoch noch enthalten. Da wasche ich den Entferner lieber ordentlich ab und pflege anschließend mit meinem Ölstift oder der Zauberbutter von Stickergigant. Da habe ich irgendwie ein besseres Gefühl dabei.

    Antworten
    • frischlackiert
      25. Juli 2018 10:41

      Ich habe auch einen pflegenden Entferner mit Öl, der ist von Trind Cosmetics, der taugt leider auch nicht so viel. Man spürt das Öl – aber es entfernt einfach den Lack nicht richtig… Oh ja, das habe ich mir auch gedacht: Ich kann doch nicht das Produkt mit den Entferner-Rückständen auf den Nägeln lassen. Denn von Abwaschen oder so stand nix in der Anleitung, der Hersteller geht davon aus, dass man es drauf lässt. Trotzdem finde ich es generell gut, dass man sich in der Prosuktentwicklung Gedanken über neue Formate macht – vielleicht ist ja irgendwann mal der große Wurf dabei?!

  • Wie meine Vorrednerinnen: gute dee, aber zuviel des Guten (Entfernen und Pflegen schließen sich chemisch nun mal aus) und einfach zu teuer. Außerdem könnte bei den vielen pflegerischen Inhaltsstoffen die Creme doch etwas…ranzig werden?

    Antworten
    • frischlackiert
      30. Juli 2018 10:38

      Hm, ich weiß gar nicht, wie lange sich die Creme hält, wenn sie einmal angebrochen ist. Werde ich vermutlich irgendwann heraus finden 😉 Wenn man sie aber regelmäßig benutzt, dann ist sie sicher schneller leer, als dass sie ranzig wird. Kenne mich mit sowas allerdings nicht so aus, muss ich zugeben.

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