Update Nagellackzimmer: Fototisch

#favorite, #persönlich, #tipps

Seit einer Woche steht in meinem Nagellackzimmer (hier kommt ihr zum Beitrag) ein super cooler Fototisch, den mir mein Freund zu Weihnachten gebaut hat (Danke, mein Schatz!). Ich zeige euch mal ein kleines Update dazu. Außerdem haben mich schon sooo viele Mädels nach meinen Foto-Lampen gefragt, da dachte ich, ich mache das mal zusammen mit dem Tisch in einem “Aufwasch”. Sie sind schon recht alt, aber ich habe mal genauer recherchiert, wo sie eigentlich her sind und welche Leuchtmittel in den Lampen so drin sind.
 
Los geht´s!

 
 
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So sieht also mein neuer Fototisch aus! Isser nicht toll? Er steht auf einem (Achtung Wortspiel 😀 ) LACK Couchtisch von Ikea. Die Maße des Fototischs sind 50 x 50 cm, nach oben sind es etwa 70 cm. Da er mir oben noch etwas zu lang ist, wird er demnächst noch gekürzt, da ich sonst mit der Lampe von oben nicht so weit runter komme.
 
Im Netz habe ich diese beiden Anleitungen HIER und HIER gefunden. Danach haben wir uns in etwa den Tisch gehalten (obwohl mein Freund meint, er hätte ihn ganz ooohne Anleitung gebaut 😉 ). Eine eigene Anleitung habe ich jetzt nicht gemacht, da ich denke, dass ich das ganze Prinzip eigentlich von selbst erklärt.
 
(Übrigens: Die vielen Kisten unter dem Tisch sind eine kleine Marotte von mir. Ich hebe jeden – wirklich jeden – Karton meiner Nagellack-Bestellungen und auch jede andere Verpackung von Lacken auf. Fragt mich nicht warum 😀 Kann man ja noch irgendwann mal gebrauchen. Vielleicht. Zumindest konnte ich schon einige Kisten und Luftpolsterfolie zum Verschicken von Lacken wieder verwenden. Der Rest der Kartons steht im Keller ^^)
 
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Das haben wir verbaut:
 
Holz-Arbeitsplatte 50 x 50 cm (unten)
dünnere Sperrholzplatte 50 x 50 cm (Rücken)
Klavierband und Schrauben (für´s Klappen)
Metall-Stäbe zum Fixieren, damit es nicht zufallen kann
PVC-Platte 3 mm 50 x 70 cm – gefunden beim Holzzuschnitt (“Belag”)
vier Leimzwingen aus dem Baumarkt (Klammern für die PVC-Platte)
Vier Türstopper, die wir als Füße umfunktioniert haben
 
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Die Holzplatten sind mit Hilfe des Klavierbands miteinander verbunden. Damit kann man den Tisch zuklappen (natürlich ohne PVC-Platte), wenn er gerade nicht gebraucht wird. Damit der Tisch nicht versehentlich zu klappt, gibt es da noch diese Metall-Streben. Die haben wir im Keller in unserer “Ist-noch-übrig-von-Ikea-Kiste” gefunden. Die PVC-Platte liegt eigentlich nur lose oben drauf und wird von den Leimzwingen fest gehalten. So biegt sie sich schön und bildet eine perfekte Hohlkehle. Unten befinden sich noch vier Füße (Türstopper), damit es Luft unter dem Tisch gibt (für die Leimzwingen).
 
Vorteil des PVC: Man kann es feucht abwischen, wenn es mal staubig ist oder sonst irgendwelche Krümel drauf sind. Das ging voher mit dem alten Lichtwürfel nicht. Der Stoff sah nach einer Weile schon recht schmutzig aus, irgendwie…
 
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So sah das ganze übrigens vorher aus:

 
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Der Lichtwürfel (Amazon, 40 cm, ca. 30 Euro) war auch für eine ganze Zeit lang super, jedoch ist man da ganz schön eingeschränkt, da man nur von vorn rein kommt. Ich kann nie von oben fotografieren (da müsste ich alles umbauen und den Würfel drehen) und die Hand muss auch neben der Kamera vorbei. Auf Dauer etwas einseitig, aber es war schon viel besser als ohne Würfel 😉
 
 
 

Meine Foto-Lampen

 
Bei Amazon hat mein Freund damals für die Arbeit ein Foto-Lampen-Set von B.I.G. gekauft. Und zwar dieses hier. Als die Strahler dann nicht mehr gebraucht wurden, habe ich die Dinger abgestaubt 😉 Glücksfall.
 
Könnte mir auch vorstellen, das dieses Set hier eine günstigere Alternative sein könnte. Kenne es aber nicht und kann leider nix dazu sagen.
 
 
Folgende Leuchten sind dort verbaut:
 
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Diese Leuchtmittel waren schon im Set enthalten und halten und halten und halten. Meine finde ich leider nicht einzeln auf Amazon, aber die hier könnten eine gute Alternative sein. Die Infos zu Watt etc. findet ihr auf dem Bild oben.
 
Die Leuchten sind mit Gas befüllt, das bedeutet, dass sie ein zwei Minuten brauchen, bis sie ihre volle Leuchtkraft erreicht haben. Dafür ist es auch gut, wenn man sie auch mal länger brennen lässt. Häufiges Ein- und Ausschalten und jedes Mal eine kurze Brenndauer schadet den Leuchten eher.
 
Achtung: Die Leuchten sollten auf keinen Fall am Glas berührt werden. Das verkürzt die Lebensdauer. Daher immer mit einem sauberen Tuch in die Fassung drehen oder am Plastik anfassen.
 
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Die Birnen sitzen dann in den silbernen Alu-Reflektoren (kann man hier auch einzeln bekommen, ohne Stativ), die dann noch mit einem Stoff-Verhüterli (wie heißt das eigentlich richtig?!) überzogen sind. Damit wird das Licht etwas mehr gestreut und weicher gemacht. Beim Fotografieren mit dem Lichtwürfel habe ich die natürlich nicht gebraucht, da ja der Würfel an sich schon das Licht streut.
 
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Und so sieht das Ganze dann im Zimmer aus. Ta daaa! Ich muss noch etwas mit dem Tisch üben, da er doch ganz andere Bilder produziert als der Lichtwürfel. Die ersten Versuche waren zu dunkel und die Lampen standen noch nicht an der perfekten Stelle. Aber das ist sicher alles Übungssache.
 
Eine Info noch: Ich fotografiere mit der Canon 450 D mit einem Sigma Makro Objektiv. Mein Kamera-Stativ ist das Mantona Scout Dreibeinstativ.
 
 
Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick gefallen 🙂 Wenn noch Fragen offen sind, dann schreibt mir gern einen Kommentar!
 
 
 
 

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9 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Das sieht klasse aus 🙂 Beim Leuchtmitteltest habe ich herausgefunden, dass 5500 K durch die Kamera grünliches Licht abgeben und ein Weißabgleich fast nicht möglich war und meine Haut irgendwie grünlich aussah. Mit meinen 6400 K Lampen bin ich nun zufrieden. Was mir bei den ganzen Tageslicht Energiesparlampen auffällt: wenn ich mit dem Handy fotografieren will, flackern die Lampen auf dem Display. Die richtige Kamera kompensiert das irgendwie und nichts flackert. Mein Aufbau ist ein ähnlicher und ich liebe die Flexibilität meines Fototischs 🙂

    Antworten
    • frischlackiert
      12. Dezember 2015 14:00

      Habe den Weißabgleich immer auf automatisch stehen und da war bei mir noch nix grünlich. Das mit dem Flackern ist mir noch nicht aufgefallen, da mein Handy sooo miese Bilder schießt, dass ich damit noch nie einen Versuch gemacht habe 😉 Ich bin sehr froh über meinen neuen Tisch! Ist ja doch noch mal was anderes als der Würfel…

  • Huhu,

    Nagelackzimmer – ein absoluter Mädchentraum 😀 ! Ich habe aktuell das Fotozelt, das du jetzt hast und eine Tageslichtlampe. 100% zufrieden bin ich nicht, aber aktuell fehlt der Platz … muss noch das Referendariat hinter mich bringen, dann kommt hoffentlich eine neue Wohnung/Haus und damit dann auch mein eigenes Arbeits-/Schminkzimmer. Viel Spaß mit deinem neuen Set-up!

    Viele Grüße

    Stephie

    Antworten
    • *Fotozelt, das du früher hattest, meinte ich 🙂

    • frischlackiert
      15. Dezember 2015 16:35

      Dankeschön, Spaß werde ich damit sicher haben ;-D Also das Fotozelt hat bei mir ja auch immer gute Dienste geleistet und würde es auch jedem empfehlen, der eine preisgünstige und platzsparende Lösung sucht. Es hat bei scher auch noch nicht ausgedient 😉 Liebste Grüße!

  • Tolles Setup! Ich habe derzeit nur eine Lampe (Studiolampe) inkl. Stativ, Reflektor und Überzug. Gern hätte ich noch eine zweite, aber dafür ist kein Platz. Allerdings bin ich im Moment mit der Helligkeit meiner Bilder zufrieden, mal sehen wie lange 😀 Bin gespannt auf Deine “neuen” Fotos.

    Antworten
    • frischlackiert
      15. Dezember 2015 16:41

      Das mit dem Platz ist echt ein Problem… Aber wenn du mit einer hinkommst, umso besser. Würde ja gern mal bei euch allen, die ihr so tolle Nagelbilder macht, mal Mäuschen spielen 😉 Bin immer sehr neugierig, wie andere das so machen… Daher eben auch mein Beitrag für EURE Neugier 😉 Der stärkste Unterschied, der mir bis jetzt aufgefallen ist, ist die Weichheit des Lichts. In der Box wurde ja die Lampe von oben durch den Stoff sehr weich gezeichnet. Beim Tisch ist das Licht etwas härter und die Reflexionen auf den Nägeln oft zu krass, dass man gar nicht mehr das Design erkennt 😉 Ich arbeite da noch dran…

  • Ach das habe ich auch schon eeeewig in Planung 🙁 Leider fehlt zZ einfach der Platz. Bin aber mitten im Umzug! Heißt, ich teile in Zukunft das Arbeitszimmer mit meinem Freund und meinen Nagellacken. Das wird super 🙂 Jedoch brauch ich dafür noch nen Mörder Schreibtisch. Und den auch noch in weiß. Find sowas mal. *setzt sich in die Ecke und weint* Ich hasse Umzüge 😀 Ist das Ding über dem Lampenschirm ein weißes Tuch oder ein Netz? Habe überlegt mir weißes Seidenpapier darüber spannen zu lassen… Google findet auch irgendwie nix. Freue mich schon wahnsinnig auf deine Bilder un wie du damit zurecht kommst 🙂

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