Was für Fetischisten: Flüssig-Latex!

#review, #tipps

Ich habe bei Angelina´s Nails & More mal wieder einen Post über dieses ominöse Flüssig-Latex (Latexmilch) gelesen. Bis jetzt bin ich immer recht standhaft geblieben – doch irgendwie reizte mich das Zeug schon. Ich wollte es testen. Ist es wirklich so toll, wie alle sagen? Ist es nicht das gleiche Zeugs wie der p2 Color Stop? Dank Angelina habe ich es jetzt nun doch bestellt und möchte euch hier meinen ersten Eindruck schildern.

 
 
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Ich habe das Zeug bei Latex-24.de bestellt (Angelina hatte diese www auf ihrer Flasche stehen). Es handelt sich hier um ammoniakfreies Naturlatex. Im Shop kann man oben die erste Kategorie anklicken und dann zeigt sich die angebotene Farbvielfalt. Das liegt daran, dass das Zeug auch als “Sockenstopp” angeboten wird. Man kann damit unten auf die Socken Anti-Rutsch-Noppen aufbringen. Das Produkt gibt es in dünnflüssig, dickflüssig und extra dickflüssig. Außerdem kann man noch verschiedene Größen zwischen 100 ml und 10 Liter wählen.
 
Ich habe mich für die Farben Weiß, Hautfarbe und Schwarz entschieden. Davon dann jeweils 100 ml. Alles Andere erschien mir einfach zu viel zu sein – in einer Nagellack-Flasche sind auch nur bis zu 15 ml enthalten… Außerdem steht auf der Flasche, dass das Latex maximal zwei Jahre haltbar ist.
 
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So kamen die Flaschen dann bei mir an. Das erste, was auffällt: Es stinkt. Wahnsinnig. Ich kann gar nicht genau sagen, nach was – irgendwie nach Gummi und viel viel Chemie. Na ja.
 
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Jetzt muss das Zeug irgendwie umgefüllt werden. Da es so chemisch riecht, habe ich mir erst mal Handschuhe übergeworfen, um mir mein Nailart nicht zu versauen und irgendwie hatte ich auch etwas Schiss um meine Finger 😉
 
 

Das Umfüllen war ein riesen Spaß

 
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Ich habe mir kleine leere Nagellackfläschchen geholt (je 15 ml) – in diese Flaschen wollte ich das Latex jetzt abfüllen. Wie ihr seht ist die Öffnung der Latex-Flasche doch recht groß, das Umfüllen geht also nicht so einfach. Nur von A nach B kippen is leider nicht.
 
Die Lösung: Ich habe kleine Trichter aus Alufolie, einem Stohhalm und Klebeband gebastelt. Der Stohhalm sollte recht lang sein und darf ruhig bis zur Hälfte der Flasche reichen, da sonst das Latex der kleinen Flasche “im Hals stecken bleibt”. Mein erster Trichter war nämlich zu kurz.
 
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So sah das Ganze dann aus. Ich habe dann das Latex in kleinen Etappen eingefüllt, es läuft sehr langsam, aber es läuft.
 
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Jetzt habe ich drei Nagellack-Flaschen mit Latex gefüllt. Es fällt auf, dass die Hautfarbe sehr hell ist und fast wie weiß aussieht. Und das schwarze Latex ist Grau. Letzteres dunkelt später beim Trocknen noch nach, das hautfarbene nicht.
 
 

Der erste Test

 
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Dazu habe ich das Latex auf ein Nailwheel aufgetragen. Das weiße Latex ist zäher als die anderen und ließ sich daher auch schwieriger auftragen. Mit dem Pinsel der Nagellackflasche geht das aber trotzdem ganz gut.
 
Nach dem relativ schnellen Trocknen ist das Latex matt. Es fühlt sich an der Oberfläche so ähnlich an wie Gummi.
 
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Jetzt habe ich einen Glitzerlack aufgepinselt. Für den Test habe ich Catrice Blue Skyfall benutzt.
 
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Und jetzt: Abziehen!

 
Das bedarf eigentlich keiner Worte – Schaut es euch einfach an 🙂
 
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Das ging schnell und einfach! Das Prinzip funktioniert also. Zum Beispiel beim Swatchen von Glitzerlacken oder als Helferlein bei Komplett-Nagel-Stampings, um das Clean Up zu erleichtern. Ich werde es jetzt öfter verwenden und euch dann natürlich berichten 🙂
 
 

Erster Vergleich mit Color Stop!

 
Ich finde, dass es ähnlich wie der COlor Stop! funktioniert. Nur ist das Latex viel fester, wenn es getrocknet ist und lässt sich viel viel besser abziehen. Das kann Vorteil und Nachteil zugleich sein. Will man nur schnell swatchen, dann würde ich eher das Latex empfehlen. Will man das Glitter-Nailart einen Abend lang tragen, dann ist der Color Stop! das richtige. Denn der geht etwas schwerer vom Nagel. So vermeidet man Überraschungen. Beim Clean-Up habe ich schon festgestellt, dass der Color Stop! nicht in einem Stück abgeht und es viele Einzelteile gibt, die dann im Zweifel in den feuchten Lack kommen (ist mir leider schon oft passiert). Es gibt einfach zu viele Rückstände auf der Haut. Die zu entfernen ist anstrengend. Beim Latex geht alles in einem Rutsch ab – das Nailart ist damit nicht so gefährdet…
 

Hier noch ein paar interessante Links zum Thema

 
Video zum Thema CleanUp
Noch ein Video zum Thema CleanUp (englisch)
Beitrag von MsLinguni von HungryNails
Beitrag von Nagellackwelt.de

 
 
Habt ihr auch sowas daheim? Würde mich über eure Erfahrungen darüber freuen!
 
 
 
 

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